Die Palästinenser sind ein arabisches Volk. Als Palästinenser galten ursprünglich alle Bewohner im gesamten Völkerbundsmandat für Palästina. Heute wird diese Bezeichnung vor allem für die Arabisch sprechenden Bewohner im Westjordanland und dem Gazastreifen sowie für in anderen Ländern lebende Angehörige gebraucht.
Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet, behaupten Israelis seit langem, dass die Palästinenser „freiwillig“ aus ihren Häusern und von ihrem Land geflohen seien und so erst die Gründung Israels ermöglichten. Neu aufgetauchte und bewertete israelische Dokumente besagen was anderes. Demnach haben zionistische Milizen Massaker, Vergewaltigungen und Vertreibungen verübt, um im Land etwa 800.000 Palästinenser zu vertreiben oder ethnisch zu säubern und so den Staat Israel im Jahre 1948 zu gründen.