Politik

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Politik | Politische Themen

Alle Artikel zu Politik

Özgür Özel - „Betrüger“, „Verräter“, „Verschwindet“ Nabi Yücel Di., 09.06.2026 - 15:33

„Betrüger“, „Verräter“, „Verschwindet“ – so skandierten heute früh Hunderte Anhänger von Özgür Özel vor dem türkischen Nationalparlament. Sie hatten sich versammelt, um die angekündigte Fraktionssitzung der CHP zu begleiten, die Özel an diesem Morgen abhalten wollte. Angekündigt hatte sich auch sein Rivale Kemal Kılıçdaroğlu.

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Özgür Özel und der Realitätscheck bei den Nachwahlen Nabi Yücel So., 07.06.2026 - 23:38

Monatelang wurde der Eindruck erweckt, die Türkei stehe unmittelbar vor einem politischen Erdrutsch. Der abgesetzte ehemalige CHP-Parteichef Özgür Özel sprach von einer historischen Wende, von einer Regierung und von einer Parteiführung unter Kemal Kılıçdaroğlu ohne Rückhalt und von einer Nation, die nur darauf warte, bei vorgezogenen Neuwahlen endlich ihr vernichtendes Urteil über die "Diktatur" und dem "Verräter" zu sprechen. Die Forderung war daher immer dieselbe: Sofortige Neuwahlen. Jetzt. Nicht morgen, nicht nächstes Jahr.

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Hat Özgür Özel bestochen und geschmiert? Nabi Yücel Do., 04.06.2026 - 18:15

Während Deutschland den Wettbewerb um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat verloren hat und aufgrund der vorgelebten Doppelmoral eine Klatsche erleidet, wird der inoffizielle Parteichef der türkischen Oppositionspartei CHP, Özgür Özel, wohl bald ein Trommelfeuer zu spüren bekommen.

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Türkei: Auf dem Weg in die Verfassungskrise? Nabi Yücel Mi., 03.06.2026 - 21:14

Ein Gericht in Ankara hatte vergangene Woche den CHP-Parteitag von 2023, auf dem Özgür Özel zum CHP-Vorsitzenden gewählt und Kemal Kılıçdaroğlu abgewählt worden war, wegen Unregelmäßigkeiten bei der Wahl des Vorsitzenden für ungültig erklärt und Özel abgesetzt. An seine Stelle betrat wieder der ehemalige 77-jährige Parteichef Kemal Kılıçdaroğlu die CHP-Bühne.

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In einer Zeit, in der der Nahost-Konflikt mit dem israelisch-amerikanischen Angriffskrieg gegen den Iran die gesamte Mittelmeerregion in Aufruhr versetzt, wird die türkische Präsenz auf Zypern erneut zum Ziel polemischer Kommentare. Kritiker, darunter Griechenland, der griechische Teil Zyperns und Israel werfen Ankara vor, ihre Präsenz als "Besatzungsmacht" zu stärken und militärische Schritte wie die mögliche Stationierung von F-16-Kampfjets im Norden der Insel zu nutzen, um weiter Einfluss auszuüben.

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In der aktuellen Lage scheint die Türkei in der geopolitischen Landschaft des Nahen Ostens - und weit darüber hinaus - als eine beinahe aussterbende diplomatische Art zu agieren; also als rationaler, deeskalierender und pragmatischer Akteur. Die Türkei gewinnt zunehmend an Plausibilität, insbesondere vor dem Hintergrund der Ereignisse im Jahr 2026 - sei es im Ukraine-Krieg oder im aktuellen Iran-USA-Israel-Krieg.

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Bereits während des Zwölftagekrieg 2025 "Operation Rising Lion" war ersichtlich, dass für den Westen und Israel internationale Rechtsnormen zwar existieren, aber nicht aktiv angewendet, ignoriert oder nur selektiv bei Bedarf hervorgeholt werden. Bei den jüngsten israelisch-US-amerikanischen Angriffen auf Iran 2026, bekannt unter den Codenamen "Operation Roaring Lion", sind sich Völkerrechtler entgegen der europäischen Trotzreaktion erneut einig, dass auch dieser Angriffskrieg seitens der USA und Israel völkerrechtswidrig ist.

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Wer glaubt, dass diese Mentalität, die Gaza und das Westjordanland seit Gründung Israels durch den Fleischwolf dreht, sich in Syrien oder im Libanon breitmacht, sich in ihrer Vision von Israel nur damit zufriedengibt, lediglich in Gedanken zu schwelgen, nur die Palästinenser zu vertreiben, ist naiv. Spätestens aus den jüngsten Interviews mit US-Botschafter Mike Huckabee sowie mit dem israelischen Oppositionsführer Jair Lapid geht hervor, wohin die Live-gestreamte ethnische Säuberung führen wird, wenn man diesen Hirnakrobaten nicht bald die rote Karte zeigt.

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Ausgehend vom französischen Außenminister Jean-Noël Barrot formierte sich eine Kampagne mehrerer europäischer Regierungen gegen die UN-Sonderberichterstatterin für das besetzte Palästina Francesca Albanese. Auch der deutsche Außenminister Johann Wadephul schloss sich der Forderung nach ihrem Rücktritt an. Grundlage dieser massiven politischen Intervention waren Videos, in denen Albanese mit den Worten zitiert wird: „Israel ist der gemeinsame Feind der Menschheit.“ Doch diese Videos haben mit der Realität nichts zu tun. Es handelt sich um mit KI zusammengeschnittene Videos, die ihre Aussagen bewusst verfälschen.

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