DITIB

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (DITIB)  ist die größte sunnitisch-islamische Organisation in Deutschland. Der Verband mit Sitz in Köln-Ehrenfeld ist ein seit dem 5. Juli 1984 beim Amtsgericht Köln eingetragener Verein.

Alle Artikel zu DITIB

von Nabi Yücel, 14 August, 2022

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) kündigte an, an der Deutschen Islam Konferenz (DIK) festhalten zu wollen. Für sie persönlich und der Regierung habe das muslimische Leben in Deutschland eine große Bedeutung, erklärte Faeser noch Ende Januar. Davon ist aber nach wie vor nicht viel zu spüren. Im Gegenteil!

von Nabi Yücel, 8 Mai, 2022

Die Dämonisierung türkischer bzw. türkischstämmiger Organisationen, Vereine und Verbände durch türkiisierte Scharfmacher trägt zu Mythenbildungen bei, die Treibstoff für Rechte, Extremisten oder Antidemokraten liefern. Deutsche, die dabei als Alibi ihre Herkunft vor sich hertragen, befeuern die Dämonisierung seit 2016 immer stärker.

von Nabi Yücel, 16 Juli, 2021

Der Liberal Islamischer Bund e.V. (LIB) ist gar nicht so "liberal", wie sie sich gibt. Stattdessen echauffiert sie sich in sozialen Medien über ein einziges Blatt des DIYANET-Wandkalenders 2021, der in sehr vielen Moscheegemeinden der DITIB in Deutschland seit beinahe 3 Jahrzehnten verteilt wird.

von Nabi Yücel, 9 Juli, 2021

Politiker, sogenannte Experten und Geläuterte aus den eigenen Reihen des türkisch-muslimischen Spektrums fordern die Öffentlichkeit, Landesregierungen und Bundesregierung auf, den einen oder anderen Moscheeverband, die eine oder andere türkische Gruppierung, zu verbieten oder von der gesellschaftlichen Teilhabe auszuschließen. Das geht inzwischen mit einer feurigen Rede, mit einer medialen Hetze und mit einer starken gesellschaftlichen Basis recht ungeniert und frei aller Barrieren über die Bühne.

von Redaktion, 10 Juni, 2021

Es hat inzwischen etwas bigottes an sich, wenn Volker Beck oder Düzen Tekkal aufgrund zweier kritischer Medienberichte Solidarität für Cem Özdemir und Berivan Aymaz fordern, zeitgleich die DITIB unmissverständlich dazu aufrufen es gleichzutun, aber im selben Moment in der Öffentlichkeit als zunehmend Bedrohliches wahrnehmen, so auch unmissverständlich kommunizieren und Widerspruch hierzu kategorisch ausschließen.

von Nabi Yücel, 8 Juni, 2021

Till-Reimer Stoldt resümiert in der WELT, der türkisch-islamische Moscheeverband DITIB müsse aus deutschen Klassenzimmern verbannt werden. Als Begründung werden alte Geschichten aufgetischt oder das Verständnis der hysterischen Grünen-Landtagsabgeordneten Berivan Aymaz herangezogen.

von Nabi Yücel, 6 Juni, 2021

Es gab in Deutschland einen Klassiker von Verschwörungsideologie der immer verfing, der offenbar immer noch zieht: "Sie" wollen die Herrschaft an sich reißen; "Sie" sind an allem Schuld. Einst wurden Juden für alles verantwortlich gemacht. Heute steht ein fiktives Kollektiv von türkisch-muslimischen Gemeinden sinnbildlich für Verbrechen, Unheil und Weltherrschaftsallüren.