In einer Zeit, in der der Nahost-Konflikt mit dem israelisch-amerikanischen Angriffskrieg gegen den Iran die gesamte Mittelmeerregion in Aufruhr versetzt, wird die türkische Präsenz auf Zypern erneut zum Ziel polemischer Kommentare. Kritiker, darunter Griechenland, der griechische Teil Zyperns und Israel werfen Ankara vor, ihre Präsenz als "Besatzungsmacht" zu stärken und militärische Schritte wie die mögliche Stationierung von F-16-Kampfjets im Norden der Insel zu nutzen, um weiter Einfluss auszuüben.
Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet, behaupten Israelis seit langem, dass die Palästinenser „freiwillig“ aus ihren Häusern und von ihrem Land geflohen seien und so erst die Gründung Israels ermöglichten. Neu aufgetauchte und bewertete israelische Dokumente besagen was anderes. Demnach haben zionistische Milizen Massaker, Vergewaltigungen und Vertreibungen verübt, um im Land etwa 800.000 Palästinenser zu vertreiben oder ethnisch zu säubern und so den Staat Israel im Jahre 1948 zu gründen.