Nach dem verheerenden Erdbeben von Gölcük im Jahre 1999 wurde unter dem Sammelbegriff „Erdbebensteuer“ (ÖTV) von der türkischen Regierung auf eine Reihe von Besteuerungen ein prozentualer Anteil erhoben. Die Mehreinnahmen sollten dazu dienen, die Infrastruktur zu verbessern, Straßen und Brücken sowie erdbebensichere Krankenhäuser zu bauen.
Das Deutsche Rote Kreuz sah sich offensichtlich in der Verantwortung, dem Theater in der Türkei und in Deutschland in Zusammenhang mit dem türkischen Roten Halbmond Einhalt zu gebieten. Beide sind Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.