Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet, behaupten Israelis seit langem, dass die Palästinenser „freiwillig“ aus ihren Häusern und von ihrem Land geflohen seien und so erst die Gründung Israels ermöglichten. Neu aufgetauchte und bewertete israelische Dokumente besagen was anderes. Demnach haben zionistische Milizen Massaker, Vergewaltigungen und Vertreibungen verübt, um im Land etwa 800.000 Palästinenser zu vertreiben oder ethnisch zu säubern und so den Staat Israel im Jahre 1948 zu gründen.
Im Mai 2025 beschloss das israelische Staatssicherheitskabinett die Landtitelvergabe im Westjordanland einzuleiten. Es genehmigte damit die flächendeckende „Eigentumsregistrierung“ von Land im Westjordanland, womit die Annexion in einem Teil von Palästina abgeschlossen und Israels unrechtmäßige Präsenz quasi verfestigt wurde.