Türkei: Kampf gegen Extremismus mit Null Toleranz

Türkei: Kampf gegen Extremismus mit Null Toleranz

Türkei: Kampf gegen Extremismus mit Null Toleranz

Türkei: Kampf gegen Extremismus mit Null Toleranz

Vor der staatlichen Universität Boğaziçi in Istanbul protestierten türkische Studenten gegen die Einsetzung eines Rektors durch Erdogan. Der Protest richtete sich gegen den 50-jährigen Melih Bulu, der am Freitag von Erdogan als Leiter der Bosporus-Universität eingesetzt wurde.

DHKP-C und Kraft durch Freude

Der Protest an sich wäre legitim gewesen, wenn da nicht der obligatorische Volkstanz angestimmt worden wäre, in denen Slogans der marxistisch-leninistischen DHKP-C fielen, die zu gemeinschaftlicher Anarchie einstimmten. Erinnerte sogar ein wenig an "Kraft durch Freude" - ach was, es passt sogar wie die Faust aufs Auge. Da hört dann der Spaß auf. 

Video-Datei

Völlig perplex schaut man sich dann die nachfolgenden Video-Szenen vor den Toren der Universität an, wie noch das letzte Grün der Istanbuler Lunge daran glauben muss, weil eine aufgeladene, hormongesteuerte Samen- und Eileiterbank unkontrolliert aufs Tor zumarschiert. Genauso unkontrolliert koten und urinieren diese Anarchisten und Anarchistinnen ständig Wälder voll, die sie ja angeblich beschützt wissen wollen. Ihre Spur kann man dann an den weißen Taschentüchern bis in die Nobelviertel der Millionenmetropole zurück verfolgen.

Genossen und Genossinnen im Kampf mit Volkseigentum

Genauso zerstören sie, obwohl sie vorgeben es schützen zu wollen, das Volkseigentum, in dem sie Bänke und Sitzgelegenheiten aus der Verankerung reißen und auf das arbeitende Beamtenvolk werfen oder Linienbusse auf den Kopf stellen, damit diese das Volk nicht mehr befördern können. Anschließend wird das auch noch gefeiert, in dem man auf Straßen Lagerfeuer mit vergangenen Sowjetliedern anfacht, die Tonnen von CO² freisetzen.

Diese Studenten und Studentinnen vor den Toren der Universität haben hochgerechnet rund 22 Jahre ihres Lebens damit verbracht, sich über jeden absoluten Quatsch aufzuregen - sei es, dass die Mutter nicht schnell genug war, die vollen Windeln zu wechseln; weil der Schnuller zum Hundertsten Mal aus dem Mundwinkel gefallen ist; das Nachbarkind eine Eiskugel vernascht, während man mit Knieattacken die Eltern zum Einlenken bewegt.

Dann geht die Aufregung ja erst richtig los, wenn die werdenden Studenten und Studentinnen als Einmeter-Anarchisten und -Anarchistinnen eingeschult werden und Hochleistung erbringen sollen, was zunächst nicht bei allen klappt und deshalb viele nachsitzen oder Nachhilfe nehmen müssen - was selbstverständlich wiederum zur Vereinsamung und anschließend zu Trotzreaktionen führt. Dann greift ein Altstalinist oder Altstalinistin - mitunter mit dem Segen der Elternschaft - diese Wracks auf und richtet sie gegen Staat und bestehende Ordnung ab.

Heute stehen diese prächtig gediehenen einstigen HosenscheißerInnen und auf Krawall gebürsteten Studenten und Studentinnen vor den Toren der Universität und verlangen Einlass, als wäre es wie selbstverständlich ihr Eigentum. Noch besser, sie bestehen darauf, den Staat herauszufordern, einen anderen Rektor zu ernennen - ausschließlich von ihnen selbst gewählt. 

Sonst noch wünsche?

Als werdende EliteblindgängerInnen muss man aber ein stückweit als Vorbild dienen. Das geht aber nicht, in dem man zuvor wegen zwei Bäumen sich Straßenschlachten mit der Polizei liefert, an jeder Ecke eine Duftspur inkl. weißem Taschentuch hinterlässt, um dann vor der Universität die Anpflanzungen heraus zu rupfen und diese der Polizei entgegenzuschleudern.

Angelerntes Fachwissen sollte ein stückweit dazu dienen, das Land vorwärts zu bringen. Das geht aber nicht, wenn man als Bollwerk die Hundertschaft der Polizei am Tor festnageln will und dabei mit Schwarmintelligenz nicht einmal mehr die Grundgesetze der Mechanik kennt und deshalb jämmerlich samt und sonders zur Seite kippt, um erneut Anpflanzungen platt zu drücken oder niederzutreten.

Erwachsenwerden bedeutet, sich über das eigene Tun und Handeln bewusst zu sein, und nicht bei der erstbesten Gelegenheit sich in der Opferrolle zu suhlen - gerade weil man vom eigenen Bollwerk niedergetrampelt oder von Genossen und Genossinnen mitgerissen wurde und dabei Wehwehchen erlitt, um im Anschluss daran als Vergeltung noch das letzte an Grün samt Wurzeln herauszureißen und zum Trotz der Polizei zuzuwerfen.

Das beginnt im Elternhaus

Offenbar lief bei denen bereits im Elternhaus einiges schief, wenn es um Vorbildfunktion geht. Das Kind adaptiert nämlich hemmungslos alles, vor allem pädagogische Fehltritte der Eltern. Dämliche Gesten, Nasebohren, Frauen schlagen, Kraftausdrücke, unbedachter Blödsinn, ja sogar politische Irrlehren aus stalinistischer Urzeit, die längst überholt sind. Da horcht ein Kind plötzlich auf, macht sich fleißig Notizen und setzt das Gelernte sofort professionell in die Tat um. 

Früher haben Eltern ihre Kinder vor Leuten wie diesen gewarnt. Niemand hat uns aber vor diesen Kindern gewarnt, die heute die gesellschaftliche Ordnung aus den Angeln heben wollen, weil sie weiterhin einer einst schillernd vorgelebten utopischen Idee nacheifern, die vor mehr als 50 Jahren in der Versenkung landete und unter sich Hunderttausende, ja Millionen Opfer begrub.

Was diese strammen Stalinisten sich bei den Gezi-Protesten, während der Grabenkämpfe im Südosten zwischen 2015 und 2016 leisteten, ist nicht vergessen. Auch dieses jüngste kümmerliche Aufbegehren wird in sich zusammenfallen, weil diese ideologisch begründeten Aufreger mit einer beherzten Ohrfeige seitens des Volkes quittiert werden. Was die Eltern dieser anarchistischen Studenten und Studentinnen, die mit PKK, TIKKO und sonstigen extremistischen Buchstabenreihenfolgen kunkeln, nicht geschafft haben, muss also die Volksgemeinschaft nachholen und geraderücken? Aber klar doch!

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